Jod und Schilddrüse

Jod und Nahrungsmittel

Jod-Versorgung

Deutschland zählt auch heute noch zu den Jodmangelgebieten, obwohl sich die Jodversorgung in den letzten Jahren deutlich gebessert hat. Die  Bevölkerung erhält mittlerweile durchschnittlich etwa 120 μg Jod pro Tag aus der Nahrung. Schwangere und Stillende sowie Jugendliche mit erhöhtem Jodbedarf sollten auf eine entsprechende Ergänzung achten.

Es gibt einige einfache Möglichkeiten, einer Jod-Unterversorgung entgegen zu wirken. Verwenden Sie beim Kochen jodiertes Speisesalz. Zweimal wöchentlich sollte Seefisch (z. B. Seelachs, Kabeljau, Scholle) auf den Tisch kommen, da dieser besonders jodhaltig ist. Personen, die selten Fisch essen oder salzarm speisen, können zur Vorbeugung einer Struma zusätzlich Jodid-Tabletten einnehmen, um die Aufnahme des täglichen Jodbedarfs sicherzustellen. Die genaue Dosierung wird der Arzt individuell festlegen.

 

Meldung von Nebenwirkungen

Nebenwirkungen im Zusammenhang mit unseren Arzneimitteln können Sie auf verschiedenen Wegen an uns melden:

Im Fall von medizinischen Notfällen bitten wir Patienten sich umgehend an einen Arzt oder den ärztlichen Notdienst zu wenden.